Mit einigen Elektrogeräten wie zum Beispiel einem Elektroherd in der Kochinsel wird in der Küche eine Menge Energie verbraucht. Allerdings zieht die Küche oft weitaus mehr Strom als nötig. Deshalb haben wir hier ein paar Energiespartipps für Sie.

Energiesparen auf der Kochinsel

Strom sparen an der Kochinsel

Töpfe und Pfannen aus Edelstahl mit Kupfer- oder Aluminiumkompensboden oder emailliertem Stahl haben eine gute Wärmeübertragung und nutzen die Energie beim Kpchen besonderes effektiv. Ebenfalls von Vorteil sind Teflon-Produkte, die nur drei Viertel der Energie beim Braten und Kochen benötigen. Mit Topfdeckeln aus Glas vermeiden sie, die Töpfe häufig öffnen zu müssen. Außerdem sollte der Durchmesser des Topfes nicht kleiner als die Herdplatte und der Topfboden möglichst eben sein, denn je gewölbter er ist, desto weniger Kontakt hat er zur Herdplatte und desto länger dauert das Erwärmen der Speisen. Nutzen Sie die Nachwärme, das bedeutet, auf höchster Stufe zu beginnen und die Temperatur zum Weiterkochen herunterzuschalten. Bei Elektroherden lohnt es sich, fünf Minuten vor Ablauf der Garzeit die Platte vollständig auszuschalten.

Energiesparen beim Backen

Mit Umlufthitze wird beim Backen die Wunschtemperatur schneller erreicht und die Hitze im Garraum gleichmäßig verteilt, womit Sie mehrere Bleche gleichzeitig backen können. Auch hier empfiehlt es sich, die Nachwärme zu nutzen und den Backofen 15 Minuten vor Ende der Backzeit komplett auszuschalten. So lange bläst der Elektroherd nämlich sowieso weiter warme Luft ins Backofeninnere, um sich abzukühlen.

Verzichten Sie darauf, vorzuheizen, denn nur empfindliche Backwaren wie Brot, Blätterteig oder Bisquit benötigen tatsächlich konstant heiße Temperaturen, um zu gelingen. Eine regelmäßige Reinigung des Backofenfensters verhindert, dass Sie es häufig öffnen müssen. Damit lassen sich bis zu 20 Prozent Energie einsparen.

Kleingeräte nutzen

Im Vergleich zum Elektroherd lässt sich mit Kleingeräten Energie einsparen: Nutzen Sie Eier- und Wasserkocher, Brötchen kann man auch mit dem Toaster aufbacken und Minibacköfen, Sandwichtoaster oder Mikrowellen verbrauchen ebenfalls weniger Strom als der Herd. Beachten Sie allerdings, dass diese Geräte auch im Standby-Zustand Strom ziehen können und ziehen Sie sicherheitshalber den Stecker, wenn Sie sie nicht verwenden.

Energie und Wasser sparen beim Spülen

Eine Geschirrspülmaschine spart im Vergleich zum Spülen mit der Hand bis zu 75 Prozent der Wasserkosten und 50 Prozent des Stromverbrauchs – vorausgesetzt, das Gerät verfügt über die Energiesparklasse A+++. Waschen Sie Ihr Geschirr nicht unter fließendem Wasser vor, sondern entfernen Sie lediglich grobe Essensreste von Tellern und Töpfen und stellen Sie sie ungespült direkt in den Geschirrspüler, den Sie erst dann einschalten sollten, wenn er voll ist.

Strom sparen im Kühlschrank

Beim Kühlschrank gilt: Je kühler die Umgebungstemperatur, desto geringer der Stromverbrauch. Sollten Sie zu wenig Platz haben, um den Kühlschrank weit entfernt von Herd, Geschirrspüler und Heizung aufzustellen, kann eine Dämmplatte aus dem Baumarkt weiterhelfen. Im alltäglichen Betrieb sollten Sie keine lauwarmen Gerichte in den Kühlschrank legen, weil er so etwa 20 Prozent mehr Strom verbraucht. Überprüfen Sie regelmäßig die Gummidichtungen.

Tauen Sie den Kühlschrank mindestens einmal im Jahr ab. Und wenn Sie das Haus zum Beispiel wegen eines Urlaubs für längere Zeit verlassen, stellen Sie ihn ab und lassen Sie die Tür geöffnet, um Schimmel zu vermeiden.

Fazit

Die Küche verbraucht eine Menge Energie. Die Kosten hierfür lassen sich jedoch mit vielen kleinen und wenigen regelmäßigen großen Maßnahmen deutlich reduzieren.

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