Kleine Küche ganz groß

„Klein aber oho“ – dieses alte Sprichwort kann auch in Sachen Einbauküchen gelten. Vor allem dann, wenn bei der Gestaltung von Mini-Räumen ein paar wichtige Grundsätze beachtet werden. Wer klug vorgeht, kann nämlich auch auf wenig Platz viel erreichen und eine Kleinküche in ein wahres Raumwunder verwandeln. Wie das geht? Lesen Sie hierzu unsere Tipps und staunen Sie, was rund um kleine Einbauküchen alles möglich ist.

1. Optimale Farben wählen

Am Anfang aller Überlegungen in Sachen Mini-Einbauküchen mit Raumwunder-Potenzial steht eine optimale Farbwahl. Da dunkle Töne genauso wie eine überfrachtete Dekoration viel Unruhe in den Raum bringen und diesen zugleich noch kleiner erscheinen lassen, wirken helle und neutrale Farbtöne freundlich und luftig. Setzen Sie daher ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ stets auf glatte Oberflächen in hellen Farben und sparen Sie an dekorativer Einrichtung. Nutzen Sie nicht zu viele verschiedene Farben, sondern konzentrieren Sie sich am besten auf höchstens zwei Farbtöne in hellen und dezenten Nuancen – und zwar bei den Möbelfronten genauso wie bei Wänden und dem Boden.

2. Gleichmäßige Lichtverhältnisse schaffen

In Mini-Einbauküchen sollten mindestens zwei Beleuchtungsarten vorhanden sein. Neben einer ausreichend hellen und flächen übergreifenden Grundbeleuchtung gehört immer auch eine blend- und schattenfreie Arbeitsbeleuchtung dazu. Während Sie bei der Grundbeleuchtung idealerweise auf mehrflammige Decken- und Einbauleuchten setzen, kommt das Licht über den Arbeitsbereichen am besten aus dort platzierten Einbauleuchten. 

Die Grundbeleuchtung soll der Orientierung dienen und muss daher flächig abstrahlen. Wählen Sie hierfür warm-weißes Licht mit einer Lichtfarbe von 2.700 bis 3.000 Kelvin. Für die Lichtstärke gelten 300 Lumen pro Quadratmeter als allgemeiner Richtwert. 

Bei den Arbeitsleuchten müssen Sie darauf achten, dass diese möglichst so hell sind, dass auch Feinarbeiten ohne Anstrengung der Augen erledigt werden können. Tipp: Das Licht muss ausreichen, um auch das Kleingedruckte im Kochbuch mühelos zu lesen. Vermeiden Sie bei der Platzierung der einzelnen Arbeitsplatzleuchten Blendungen. Und greifen Sie am besten auf neutralweißes Licht mit einer Lichtstärke von 500 Lumen pro Quadratmeter zurück.

3. Viele Aufbewahrungssysteme nutzen

In Mini-Einbauküchen sollten Sie möglichst viele Aufbewahrungssysteme nutzen – und auch die Ecken nicht vergessen. Mit Karussell- und Schwenkauszügen, mit Eckschubladen und Eckschränken können Sie jeden Zentimeter der zur Verfügung stehenden Fläche sinnvoll nutzen. Beachten Sie außerdem, dass Sie Ihre Küchenmöbel eher in die Höhe als in die Breite konzipieren. 

Optimal für kleine Nischen sind ferner die sogenannten Apothekerauszüge. Mit ihnen nutzen Sie die Höhe und Tiefe vollständig aus und haben zugleich eine gute Übersicht über alle Vorräte. 

Da Regale auch in Einbauküchen sehr oft in einheitlicher Größe vorhanden sind, wird nicht selten viel kostbarer Platz verschenkt. Das gilt vor allem dann, wenn Küchenutensilien in zu großen Fächern stehen. Sehr praktisch sind hier Einzelfächer und Regaleinsätze in verschiedenen Höhen und Tiefen, welche individuell auf die Größen der Vorräte und Küchengegenstände zugeschnitten sind. 

Denken Sie auch daran, die Wandflächen zu nutzen! Hängeleisten, Haken und Magnettafeln sind sehr gut geeignet, um Küchengegenstände wie Besteck und ähnliches aufzunehmen.

4. Auf optisch vorteilhafte Küchenfronten und -materialien setzen

In kleinen Küchen gilt die Devise: Offene Regale statt massiver Oberschränke. Mit langen Regalbrettern nutzen Sie die große Wandfläche voll aus und erzeugen optische Weite. 

Sehr wirkungsvoll sind zudem Lack- und Hochglanzfronten, da diese das Licht spiegeln und ebenfalls den Raum optisch erweitern. Helle und bestenfalls musterlose Fronten unterstützen diesen Vergrößerungseffekt. So wirken auch kleine Einbauküchen eleganter und geräumiger. 

Neben klaren Linien und einem geschlossenen Fronten Bild sollten Sie auch auf dezente Griffmulden und Tip-On-Beschläge statt großer Türknäufe setzen.

5. Beweglichkeit ist Trumpf

Als Geheimtipp für kleine Küchen gelten mobile Arbeitsflächen und Tischplatten. Diese lassen sich entweder ausziehen oder versenken – ganz nach Bedarf. Auf diese Weise wird mehr Bewegungsfreiraum geschaffen. 

Auch ein mobiler Unterschrank auf Rollen kommt dem knappen Stauraum zugute. Wahlweise mit aufliegender Arbeitsplatte für die Küchenarbeit ausgestattet, wird er nach der Benutzung einfach wieder an seinen Platz geschoben.

6. Die Raumgestaltung optimieren

Wenn Sie Ihre Miniküche planen, sollten Sie auch den Raum als solchen in den Blick nehmen. Hier können Sie beispielsweise durch die Entfernung der Zimmertür Platz schaffen. Überlegen Sie, ob Sie die Küchentür wirklich brauchen oder darauf verzichten können. Möglicherweise ist ja eine Schiebetür die bessere Option? Diese nimmt innerhalb des Raumes keinen Platz in Anspruch und kann relativ günstig verbaut werden.

Ein Gesamtkonzept für kleine Küchen zu schaffen, ist nicht schwer

Mini-Einbauküchen zu planen und so einzurichten, dass größtmöglicher Stauraum erzielt wird, ist grundsätzlich nicht allzu schwer. Gleichwohl bedarf ein solches Projekt gründlicher Vorbereitung und genauer Planung. Richtig konzipiert, können die kleinen Tricks dann Großes bewirken. 

Wenn Sie Unterstützung bei der Planung Ihrer Küche benötigen, sprechen Sie uns gern an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und die Planung Ihrer Küche.

 

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