Küchenzeile

So unterschiedlich Häuser und Wohnungen gestaltet sind, so unterschiedlich zeigen sich die jeweils passenden Küchenkonzepte. Eine einzige, für alle Wohnsituationen gleichermaßen geeignete Standardküche gibt es nicht. Gleichwohl stehen bewährte Küchenarten zur Verfügung, mit denen sich auf die allermeisten räumlichen Gegebenheiten effektiv reagieren lässt. Im nachfolgenden Beitrag stellen wir Ihnen mit der Einbauküche, der Küchenzeile und dem Küchenblock die drei größten Favoriten in Sachen Küchengestaltung vor.

1. Die Einbauküche

Einbauküchen gelten als wohl beliebteste und am häufigsten anzutreffende Küchen-Variante. In Deutschland gibt es sie schon seit den 1950er Jahren. Als Einbauküche wird prinzipiell jede Küche bezeichnet, die individuell auf den betreffenden Raum zugeschnitten gefertigt und in diesem aufgebaut wurde. Verwendung finden bei der Einbauküche zumeist vorgefertigte Standardteile, die an die Größe und Form des Raumes angepasst werden können. Grundsätzlich möglich sind sowohl eine L-, U- und G-Form als auch eine zweizeilige Gestaltung. Eine Einbauküche besteht in der Regel immer aus Ober- und Unterschränken sowie aus einer integrierten Spüle. Auch der Herd, ein Backofen und der Geschirrspüler sind direkt in die Küche eingearbeitet. Eine durchgehende Arbeitsplatte signalisiert optisch das klare und praktische Design.

Das durchdachte System von Einbauküchen macht die Unterbringung aller wichtigen Gerätschaften und Hilfsmittel sehr leicht. Die effiziente Raumnutzung, eine sehr gute Anpassung an die gegebenen Verhältnisse und das Vermeiden von ungenutzten Ecken gehören zu den unbestreitbaren Vorzügen einer Einbauküche. Auch design- und farbtechnisch bestehen kaum Grenzen. Als Nachteil gelten vor allem die aus der individuellen Anfertigung resultierenden, verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten. Im Falle eines Umzugs ist die Mitnahme der Küche zudem kaum möglich. Gegebenenfalls müssten andere Module beschafft werden, die jedoch oftmals Unterschiede zu den vorhandenen Küchenmöbeln aufweisen.

Bei der Wahl einer Einbauküche müssen immer die Besonderheiten der nicht selten kleinen Räume und auch die persönlichen Wünsche des künftigen Küchennutzers beachtet werden. Auch Besonderheiten wie eine bestehende Dachschräge, die Anordnung von Türen und Fenstern sowie die Lage der Heizkörper sind zu bedenken. Hinzu kommt die Berücksichtigung von Elektro-, Wasser- und ggf. Gasanschlüssen. Damit hier alles gelingt und bei der Aufstellung vor Ort keine unliebsamen Überraschungen auftreten, empfiehlt sich bei der Planung einer Einbauküche immer die Hinzuziehung eines Experten.

2. Die Küchenzeile

Auch bei einer Küchenzeile sind Schränke und Geräte praktisch immer standardisiert. Diese Variante eignet sich vor allem sehr gut für kleine Wohnungen, die über nur eine einzige geeignete Stellwand verfügen.

Im Gegensatz zur Einbauküche sind die Ober- und Unterschränke bzw. Hochschränke sowie die Arbeitsplatte und integrierte Geräte bei der Küchenzeile stets nebeneinander an einer Wand und in einer Linie ausgerichtet. Aufgrund der einfachen Anordnung kann die Küchenzeile in den meisten Räumen eingesetzt werden – auch in absoluten Miniküchen wie der sogenannten Pantryküche, die meist nur zwischen 1 und 1,6 Meter lang ist.

Als Vorteile gilt bei der Küchenzeile die platzsparende Form. Sie ist leichter an den Raum anpassbar als eine Einbauküche und kann somit auch bei einem Umzug mitgenommen werden. Überdies gilt die Küchenzeile als kostengünstig. Wesentlicher Nachteil ist der geringere Stauraum und die im Vergleich zur Einbauküche reduzierten Stell- und Arbeitsflächen.

3. Der Küchenblock

Die dritte Küchen-Art ist der Küchenblock. Diese Gestaltungsvariante darf jedoch nicht mit der Kücheninsel verwechselt werden! Bei einer Kücheninsel sind Arbeitsplatte sowie Spüle und Herd so gut wie immer integriert. Hierzu werden direkte Anschlüsse in der Mitte des Raumes bzw. am Standort des Kücheninsel installiert.

Der Küchenblock hingegen ist im Grunde eine Kombination aus Unter- und Oberschränken mit integriertem Spülbecken und oft auch mit Elektrogeräten. Er besteht aus einem Korpus sowie aus Frontteilen, einer Arbeitsplatte und ggf. den Einbaugeräten. Die einzelnen Elemente des Blocks sind in der Regel vorkonfiguriert. Sondergrößen oder individuelle Anpassungen lassen sich nicht oder nur sehr schwer realisieren.

Als Vorteil gelten der im Vergleich zur Einbauküche niedrigere Preis und die einfache und zügige Planung. Eine Berücksichtigung der Raumsituation ist nur bedingt nötig. Nachteilig zeigen sich in einer fehlenden individuellen Anpassbarkeit vorkonfigurierter Elemente sowie dem geringeren Stauraum, einschließlich oft nur kleinen Stell- und Arbeitsflächen.

 

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