Stippgruetze

Traditionell zur Jahreszeit gibt es diesen Monat ein klassisch ostwestfälisches Gericht – Stippgrütze. Eine sehr deftige Mahlzeit die gerne als Grundlage vor dem Genuss von Alkohol genommen wird. Die Mengenangaben basieren auf Portionen für 3-4 Personen. Gleich vorweg, das Äußere Erscheinungsbild des Gerichts ist sehr gewöhnungsbedürftig, deswegen ist der Teller auch leer 😉

Zutaten:

  • 500 g Stippgrütze
  • 3 Gewürzgurken
  • 500 g Kartoffeln
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Eine Pfanne erhitzen und die Stippgrütze ohne Fett hinzugeben. Die Grütze gelegentlich ein wenig herumschieben und quetschen. Sie muss so lange angebraten werden bis sich eine kleine Kruste auf der Unterseite bildet. Nicht anbrennen oder festsetzen lassen, aber eine kleine knusprige Kruste auf der Unterseite muss sich bilden. Währenddessen die Kartoffeln schälen und aufsetzen. Das war es auch schon so gut wie, beim servieren bieten sich noch viele Varianten. Das Würzen ist stark vom eigenen Geschmack abhängig. Die Grütze selbst ist schon gut würzig. Da kann es gut sein, dass ein wenig Pfeffer ausreichend ist. Die Stippgrütze jetzt zusammen mit den Kartoffeln und den Gewürzgurken auf einen Teller und fertig ist das Gericht.

Als Alternativen wird Stippgrütze auch gerne mit Roggenbrot statt mit Kartoffeln gegessen. Wahlweise kann man für die saueren Gurken auch Rote Bete servieren. Durch den hohen Fettanteil ist die Grütze lange haltbar und wurde früher gerne eingefroren und über den Winter hinweg aufgebraucht. Trotz seines gewöhnungsbedürftigen Aussehens ist es eine leckere Mahlzeit. Küchen Plaggenborg wünscht Guten Appetit!